Trauergruppe

© a. Dreher / PIXELIO

Durch die Trauer zum Leben

Mit dem Tod eines geliebten Menschen leben zu müssen, ist sehr schwer. Vielen hilft es, sich mit denen auszutauschen, denen „gleiches widerfuhr“: Wie soll ich nun weiterleben? Wie halte ich das Dunkel aus? Wo suchen wir unsere Toten? Wie bleiben wir mit ihnen verbunden? Was dürfen wir für uns und für die Verstorbenen hoffen?

Die Diakonische Bezirksstelle Weinsberg bietet regelmäßige Gesprächsgruppen an, bei denen es um solche und andere Fragen an gehen soll.

Die Gruppe wird jeweils von einer erfahrenen Pfarrerin mit Zusatzqualifikation geleitet.

Die Teilnahme ist gebührenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich und eine regelmäßige Teilnahme wichtig.

Auskünfte und Termine der nächsten Gruppe erhalten Sie von der Diakonischen Bezirksstelle Weinsberg, Tel. 07134/17767.

 

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Allein im Nebel tast ich todentlang
Und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
– Und die es trugen mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muss man leben.
Mascha Kaléko

Telefonseelsorge

Tag und Nacht erreichen Sie per Telefon ausgebildete Frauen und Männer, mit denen Sie über alles Belastende sprechen können, die Tränen aushalten und Trauer kennen. Rufen Sie an: 0800 111 0 111. Der Anruf ist kostenfrei.

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