7. Fastenbrief – Was das Sozialrecht niemals leisten kann

Jetzt kommt erst der 7. Fastenbrief? Die Fastenzeit ist doch schon vorbei!

Ja, nach Ostern hat es mit dem Fasten, dem Verzichten, endlich ein Ende. Jesus verspricht uns vollkommene Freude. (vergl. Johannes 16, 23 u. 24).

Diese Freude kommt jedoch nicht dadurch, dass uns wie im Schlaraffenland alles wie gebratene Tauben in den Mund geflogen kommt. Diese Freude kommt dadurch, dass wir uns ganz auf Gott verlassen und unsere Bitten, die wir an Gott richten, an den Geboten der Nächstenliebe orientieren.

Durch sinnvolle Sozialgesetzgebung können wir menschliche Rahmenbedingungen für die Menschen schaffen, die auf gesellschaftliche Hilfe und Fürsorge angewiesen sind. Sinn, Freude und innerer Friede sind Geschenke von Gott und können nicht durch Gesetze geschaffen werden. Gott selbst will uns begegnen und den Lebensdurst stillen.

Diese Begegnung können wir erzwingen. Aber wir können sie erleben und uns dieser Gottesbegegnung aussetzen, wir brauchen ihr nicht ausweichen.

Jesus will uns insbesondere in unserem Nächsten begegnen. Er sagt. „Was ihr einem meiner geringsten Brüder (und Schwestern) getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25, 40)

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit ohne Verzicht auf Gottes Nähe.

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