2017 – 7 Wochen füreinander da sein

Gott sagt:
Ein Fasten, das mir gefällt, sieht (so) aus:
… Gebt den Hungrigen zu essen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen!
Jesaja 58, 6 + 7 (Übersetzung Hoffnung für alle)

Fasten bedeutet, die Augen vor den Nöten seiner Mitmenschen nicht zu verschließen und zu helfen, wo man kann.

Darum lädt dieses Jahr der Evangelische Kirchenbezirk Weinsberg durch seine Fastenaktion dazu ein, Menschen mit offenen Augen, offenen Ohren und offenen Herzen zu begegnen.

Viele Menschen leben in schwierigen Situationen, sie fühlen sich ausgegrenzt und sie fürchten sich davor, dass andere Menschen sie wegen ihrer Not für Versager halten.

Aber Gott liebt alle Menschen gleich: die erfolgreichen ebenso wie die erfolglosen, die armen, die reichen, die hungrigen sowie die satten Menschen.

Gott misst uns Menschen nicht an materiellen Dingen oder Begabungen. Er nimmt uns in unserer Schwachheit, Unvollkommenheit und mit all unserem Versagen an. Sein Tod am Kreuz und seine Auferstehung sind sein Versprechen an uns, dass seine Liebe zu uns nicht aufhören wird.

Wir wollen uns von Gott ermutigen lassen und uns von seiner Liebe einladen lassen.

Die Diakonische Bezirksstelle bietet mit ihren Veranstaltungen während der Fastenaktion Möglichkeit zur Begegnung.

Wie jedes Jahr, werden auch wieder Informationen rund um Hartz IV geben:

Die derzeit problematischste Situation ist unser angespannter Wohnungsmarkt in Deutschland. Viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen sind auf preiswerten Wohnraum angewiesen: Studenten, Alleinerziehende, Erwerbstätige mit geringem Lohn, Arbeitslose, Rentner, Flüchtlinge und Arbeitskräfte aus EU-Staaten.

Fehlender bezahlbarer Wohnraum bereitet Existenzängste und ist oftmals Ursache für Überschuldung oder auch für Gewaltsituationen in Familien.

Darum tritt die Diakonie bereits seit vielen Jahren dafür ein, dass bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. Insbesondere der soziale Wohnbau muss konsequent wieder gefördert werden und die Richtlinien für den Wohnbau auf ein angemessenes Maß beschränkt werden, damit Wohnraum auch zu bezahlbaren Preisen geschaffen werden kann.

Darum ist es wichtig für die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft, dass wir auf den Propheten Jesaja hören:

„Nehmt Obdachlose bei euch auf!“
Oder anders ausgedrückt: „Schafft bezahlbaren Wohnraum für alle!“

Weil Gott jeden Menschen liebt und Gemeinschaft anbietet, wollen wir dies während der Fastenzeit besonders einüben. Die Aktionen während der Fastenzeit bieten Möglichkeit zur Begegnung und Teilhabe an der Gemeinschaft.

 

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