4. Fastenbrief – Trauergruppen

Zum Leben gehört nicht nur Fröhliches. Auch Verlust und Schmerz gehören dazu. Wenn aus diesen Erfahrungen nicht Depressionen entstehen sollen, ist es wichtig, dass wir gesund mit unserer Trauer umgehen.

Wer seiner Trauer ausweichen möchte, weil er sie fürchtet, der muss feststellen, dass er die Traurigkeit zwar eine Weile verdrängen kann, aber dass diese schmerzlichen Gefühle immer wieder nach seiner Seele greifen.

Wer sich auf gesunde Weise mit seiner Trauer auseinander setzt, der stellt fest, dass der Weg durch die Trauer tatsächlich zum Leben führen kann.

In der Passionszeit wird uns dies besonders vor Augen gestellt. Trotz Leid, Schmerz und Tod wissen wir seit Ostern, dass der Tod nicht das Letzte ist, sondern dass die Liebe gesiegt hat.

Mit dem Tod eines geliebten Menschen leben zu müssen, ist dennoch sehr schwer. Vielen hilft es, sich mit denen auszutauschen, denen „gleiches widerfuhr“: Wie soll ich nun weiterleben? Wie halte ich das Dunkel aus? Was dürfen wir für uns und für die Verstorbenen hoffen? Um solche und andere Fragen geht es bei den Trauergruppen, die regelmäßig von der Diakonischen Bezirksstelle Weinsberg angeboten werden.

Die nächste Trauergruppe startet voraussichtlich im Juni 2016 in Bretzfeld-Waldbach.

Nähere Infos unter 07134-17767.

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