2. Fastenbrief – Mutter- / Vater-Kind-Kurberatung

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen immer wieder, dass Mütter und ihre Kinder zahlreichen Belastungen in unserer Gesellschaft aufgesetzt sind. Diese führen immer häufiger zu gesundheitlichen Belastungen. Alleinerziehende und Mütter mit drei und mehr Kindern sind besonders häufig betroffen.

Mütter, Väter und Kinder leiden unter problematischen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wie:

  • hohe Erwartungen an Mutterschaft und Erziehung bei gleichzeitiger geringer Anerkennung,
  • Schwierigkeiten Elternschaft und Erwerbstätigkeit angemessen zu verbinden,
  • existenzielle Sorgen z. B. durch hohe Wohnkosten
  • Leistungsdruck in Schule und Beruf.

Soll die Erziehungstätigkeit, die Mütter (und Väter) leisten, in unserer Gesellschaft gesichert werden, müssen Mütter (und Väter) Unterstützung erfahren. Dies entspricht auch unserem Grundgesetz. (Art. 6 Abs. 4: Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.)

Das Sozialgesetzbuch V greift diesen Artikel auf und verankert im Leitungskatalog der Krankenkassen die Mütterkuren sowie die Mutter- und Vater-Kind-Kuren (§§ 24 und 41)

Damit diese Kuren so gut wie möglich genutzt werden können, ist eine gezielte Kurvorbereitung und Kurnacharbeit hilfreich. Die Diakonische Bezirksstelle berät fachlich qualifiziert und individuell bezüglich der Möglichkeiten und Ziele einer solchen Kurmaßnahme. Insbesondere sind hierbei auch die Bedürfnisse der Kinder im Blick.

Durch die sogenannte Kurnachsorge können die Kurerfolge auch nachhaltig im Alltag der Familie gesichert werden.

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