4. Fastenbrief für die 13. Kalenderwoche

Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund

„Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.“ Das sagt Jesus zu seinen Jüngern (Matth. 25, 35 u. 40). Auch im Alten Testament wird gefordert, dass Fremde gut aufgenommen werden: „Einen Fremden sollst du nicht ausnutzen oder ausbeuten, denn ihr selbst seid in Ägypten Fremde gewesen.“ (2. Mose 22,20).

Wer schon einmal fremd war, der weiß, wie verloren und einsam man sich fühlen kann. Nichts ist einem vertraut, das löst Unbehagen aus.

Häufig löst Fremdheit auch Angst aus. Wer aber seine Angst überwindet und bereit ist, Fremdes zu erkunden und fremde Menschen kennen zu lernen, der kann häufig feststellen: Es gibt keinen Unterschied, wir haben alle die gleichen Gefühle und jeder hat seine Geschichte.

Die Diakonische Bezirksstelle Weinsberg bietet Projekte an, bei denen Sie mit Menschen mit Migrationshintergrund ins Gespräch kommen können:

  • Hausaufgabenhilfe und Deutschkurs für Asylbewerber
  • Sprache verbindet (nur für Frauen)
  • Beteiligung am Fest der Kulturen der Stadt Weinsberg am 14. Oktober 2014

Wenn Sie gerne mit Menschen internationaler Herkunft ins Gespräch kommen möchten, informieren Sie sich einfach bei der Diakonischen Bezirksstelle Weinsberg: 07134 – 177 67.

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