7 Wochen mit Hartz IV

© XtravaganT - Fotolia.com

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„7 Wochen ohne…“ ist seit vielen Jahren das Motto der Evangelischen Kirchen in der Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern. Freiwillig schließen sich viele Menschen diesem Motto an, indem sie 7 Wochen auf liebgewonnene Genüsse, Gewohnheiten und satte Bequemlichkeit verzichten: Alkohol, Zigaretten, Fernsehen, das Auto usw.

Die Fastenzeit ist eine gute Möglichkeit, sich Gedanken über seine Lebensgewohnheiten zu machen und Wahrnehmung und Achtsamkeit zu schulen. Hierzu gehört auch, die Achtsamkeit gegenüber seinen Mitmenschen. Denn das höchste Gebot ist: Du sollst Gott lieben von ganzem Herzen, ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinen Mitmenschen wie dich selbst. (In Lukas 10 folgt auf dieses Gebot das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter.)

Fasten bedeutet, sich in besonderer Weise auf Gott zu besinnen und darüber nachzudenken, was im Leben Halt gibt und trägt. Zum Leben gehört insbesondere die Gemeinschaft mit anderen Menschen. Hartz IV-Empfänger erleben sich selbst häufig als ausgegrenzt. Hier will Kirche aktiv etwas entgegensetzen.

Es soll verhindert werden, dass die Schwachen von den Starken und die Armen von den Reichen übersehen werden.

Mit der Aktion „7 Wochen leben mit Hartz IV“ soll Solidarität mit denen geübt und gezeigt werden, die unfreiwillig verzichten. Denn Hartz IV bedeutet Einschränkungen für die gesamte Lebensführung.

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