Mutterkur- und Mutter – Kind – Kurberatung und –vermittlung

Wir beraten und vermitteln im Zusammenhang mit Mütterkuren und Mutter-Kind-Kuren:

© Rolf van Melis / PIXELIO

Mütter haben vielfältige Belastungen in ihrer wichtigen Tätigkeit als Familienmanagerinnen. Damit sie für diese gesellschaftlich existenzielle Aufgabe Unterstützung erfahren, beraten wir fachlich kompetent und vermitteln gerne in Mütter- und Mutter-Kind-Kuren. Unsere Beratung beinhaltet auch Gespräche zur Kurvorbereitung und Kurnachsorge, die den Kurerfolg nachhaltig sichern sollen.

Mütter- und Mutter-/Vater-Kindkuren sind seit dem 01.04.2010 Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen, sie können als Vorsorge nach § 24 SGB V oder als Rehabilitation nach § 41 SGB V gewährt werden. Weil körperliche und seelische Belastungen im Familienalltag krank machen können, gilt der Grundsatz „ambulant vor stationär“ nicht.

Ein Verweis der Krankenkasse auf den Rentenversicherungsträger ist dann sachlich unrichtig, wenn die Kurbedürftigkeit in direktem Zusammenhang mit der Mutter-(Vater-)Rolle entstanden ist. Die Erwerbstätigkeit der Mutter alleine ist nicht Hinweis, dass die Kurbedürftigkeit ursächlich auf diese zurückzuführen ist und der Erhalt der Arbeitsfähigkeit im Vordergrund für die Bewilligung der Kurmaßnahme steht.

Für die Gewährung einer Mütterkur oder Mutter-(Vater-) Kind-Kur muss ein ärztliches Attest ausgestellt werden. Die Diakonische Bezirksstelle berät Sie hierbei gerne.

Vor Beantragung der Mütter- oder Mutter-Kind-Kur muss überlegt werden, ob die Mutter mit oder ohne Kind(er) gehen sollte. Manchmal ist eine Mutter so erschöpft, dass sie dringend alleine gehen sollte, damit der Kurerfolg auch möglich wird. Gerade kleinere Kinder erkranken recht häufig, wenn sie mit vielen anderen Kindern zusammen kommen. Dann ist die Mutter auch in einer Kureinrichtung sehr gefordert.

Wenn sich eine Mutter für eine Mütterkur entscheidet, möchte sie ihr Kind/ihre Kinder in guter Obhut wissen.

Auf Antrag übernimmt die Krankenkasse die notwendigen Kinderbetreuungskosten. Die Diakonische Bezirksstelle Weinsberg unterstützt Sie bei der Antragsstellung und hilft Ihnen bei der Suche nach einer geeigneten Familienhelferin z. B. über das Evangelische Dorfhelferinnenwerk in Württemberg e. V..

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