Interkulturelles Lernen. Ein Besuch auf der Insel Albatros

20160202_201854_resized_1 (2) Wieder zurück von unserer Reise auf die Insel Albatros haben wir viel zu erzählen von den Sitten und Bräuchen der Bewohner und Bewohnerinnen. In einem Anspiel wurde uns gezeigt, dass die Albatrosianer leise summen, wenn sie zufrieden sind. Sie haben eine starke Verbindung zur Erde, weshalb es ihnen wichtig ist, möglichst viel Kontakt zu ihr zu haben. Frauen werden sehr verehrt, weil sie wie die Erdgöttin Leben hervorbringen können. Deshalb genießen sie Privilegien, die Männern vorenthalten sind.

Da es aber keine Erklärungen dazu gab, kam es zu Fehleinschätzungen, wie zum Beispiel, dass die Frau auf Albatros unterdrückt ist und dem Mann untersteht.

20160202_201930_resizedReines Beobachten fällt uns schwer. Meist bewerten wir das, was wir sehen, aufgrund von unseren Erfahrungen und Einstellungen.

Die Frage, ob wir uns ein Leben in dieser fremden Kultur vorstellen können, wurde nicht eindeutig beantwortet. Durch diesen Perspektivwechsel sind wir jedoch zum Nachdenken gekommen, was Migration, Erhalt der eigenen Kultur, Einlassen auf die aufnehmende Gesellschaft bedeuten können.

Informationen zum Projekt erhalten Sie bei der Diakonischen Bezirksstelle Weinsberg, Tel. 07134/17767 oder (Aktiviere Javascript, um die Email-Adresse zu sehen).

Termine für 2016: 12. April, 31. Mai, 19. Juli, 27. September, 22. November.

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