© Dieter Schütz – pixelio.de

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Am Aschermittwoch, dem 18. Februar, hat die christliche Fastenzeit vor Ostern begonnen. Die Fastenzeit lädt zur Besinnung ein, damit wir darüber nachdenken, was im Leben wichtig ist, was Halt gibt und trägt.

Das Motto der diesjährigen Fastenaktion der Diakonischen Bezirksstelle Weinsberg orientiert sich an der Jahreslosung: Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zum Lob Gottes. (Römer 15,7).

Wenn wir einander annehmen wollen, wie Christus uns angenommen hat, dann ist es als ersten nötig, dass wir uns darüber bewusst werden, was es bedeutet, von Christus angenommen zu sein:

Christus liebt uns bedingungslos: Wir müssen nicht in irgendwelche vorgegebenen Maßstäbe passen. Wir müssen uns diese Liebe nicht erst verdienen. So ist er z. B. zum Zöllner Zachäus nach Hause gegangen und schämte sich nicht, sich öffentlich mit ihm zu zeigen, noch bevor er sich von seinen Betrügereien losgesagt hatte.

Er hat uns angenommen mit unseren Fehlern und unserem Versagen. Aber er möchte nicht, dass wir daran zu Grunde gehen. Gerade weil Jesus manche Verhaltensweisen nicht gut heißt, darum ist es nötig, dass er uns durch seinen Tod und seine Auferstehung mit Gott, mit unseren Mitmenschen und mit uns selbst versöhnt.

Diese Versöhnung macht Selbstannahme möglich. Wer sich aber selbst angenommen hat, der kann friedvoll und freundlich mit sich selbst umgehen. Harte Forderungen sich selbst gegenüber sind nicht mehr nötig und das Leben kann sich entfalten.

Nehmt einander an! Und nehmt als erstes euch selbst so an, wie ihr von Christus angenommen seid! Auch durch Selbstannahme wird Gott gelobt.

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