Im Rahmen der Aktion „Rent a MdL“ war am Freitag, den 26. Oktober 2012 der Landtagsabgeordnete Rainer Hinderer (SPD) in der Diakonischen Bezirksstelle Weinsberg zum Praktikum.

Die Diakonische Bezirksstelle leistet neben der einzelfallorientierten Sozial- und Lebensberatung auch Gemeinwesenarbeit, indem sie auf strukturelle Probleme im Sozialraumes hinweist (Suchet der Stadt Bestes, Jeremia 29,7) und das diakonische Engagement der Gemeinde fördert.

Die Diakonische Bezirksstelle Weinsberg nahm nun das Angebot von Rainer Hinderer, MdL, an, ihn im Rahmen der Aktion Rent a MdL für arme und ausgegrenzte Menschen arbeiten zu lassen und die Arbeit der Diakonischen Bezirksstelle tatkräftig zu unterstützen.

Die Not, die den Mitarbeiterinnen der Bezirksstelle am meisten unter den Nägeln brennt, ist die versteckte Wohnungsnot. Im Schnitt melden sich alle zwei Wochen Einzelpersonen, Teilfamilien oder Familien, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind oder die bereits nicht mehr in einer eigenen Wohnung leben. Frau Richter, Geschäftsführerin der Diakonischen Bezirksstelle, führt hierzu ein Beispiel an:

  • Eine alleinerziehende erwerbstätige Mutter wurde wegen Eigenbedarf obdachlos, daher zog sie kurzerhand mit ihren beiden (11 und 14 Jahre alten) Kindern bei der Schwester und ihrer Familie ein. Nun leben 7 Personen in einer 4 Zimmerwohnung. In der Statistik erscheint diese wohnungslose Familie nicht, denn sie sind offiziell bei der Kommune gemeldet. Die Mutter sucht seit längerer Zeit eine angemessene, bezahlbare Wohnung, aber ihr Gehalt ist wenig über dem Hartz IV-Satz und somit hat sie geringe Chancen auf dem Wohnungsmarkt.

Die Wohnungsnot ist kein Einzelfallproblem, sondern ein strukturelles. Daher ist es eine wichtige Aufgabe der Diakonischen Bezirksstelle, auf dieses strukturelle Problem aufmerksam zu machen („Tue auf den Mund für die Stummen“, Sprüche 31,8). Rainer Hinderer erläuterte, dass die Landesregierung dieses strukturelle Problem sehr ernst nimmt und bereits erste Maßnahmen ergriffen hat, um Lösungen zu erarbeiten. Er erklärte dabei auch Zusammenhänge, die in der Landespolitik beachtet werden müssen.

Nach einer intensiven Diskussion über den fehlenden bezahlbaren Wohnraum ging es noch in den Diakonie- und Tafelladen in Weinsberg, der am 15. Dezember 2011 eröffnet wurde. Dort konnte der Landtagsabgeordnete Einblicke in die Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tafelladenbereich nehmen. Da die Spenden der Discounter im Trockenproduktbereich um 2/3 eingebrochen waren, rief die Diakonische Bezirksstelle Weinsberg die Pfarrämter auf, zu Erntedank Trockenprodukte zu sammeln und dem Tafelladen weiter zu reichen. Diese Aktion war sehr erfolgreich. Doch nun müssen viele einzelne Packungen sortiert und mit Preisen versehen werden. Rainer Hinderer stellte sich mit Engagement dieser Aufgabe. (siehe Bild).

 

 

Die Diakonische Bezirksstelle leistet neben der einzelfallorientierten Sozial- und Lebensberatung auch Gemeinwesenarbeit, indem sie auf strukturelle Probleme im Sozialraumes hinweist (Suchet der Stadt Bestes, Jeremia 29,7) und das diakonische Engagement der Gemeinde fördert.

 

Die Diakonische Bezirksstelle Weinsberg nahm nun das Angebot von Rainer Hinderer, MdL, an, ihn im Rahmen der Aktion Rent a MdL für arme und ausgegrenzte Menschen arbeiten zu lassen und die Arbeit der Diakonischen Bezirksstelle tatkräftig zu unterstützen.

 

Die Not, die den Mitarbeiterinnen der Bezirksstelle am meisten unter den Nägeln brennt, ist die versteckte Wohnungsnot. Im Schnitt melden sich alle zwei Wochen Einzelpersonen, Teilfamilien oder Familien, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind oder die bereits nicht mehr in einer eigenen Wohnung leben. Frau Richter, Geschäftsführerin der Diakonischen Bezirksstelle, führt hierzu drei Beispiele an:

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