© Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Am 3. März fand ein Informationsabend zur Fastenaktion „7 Wochen mit Hartz IV“ im Erhard-Schnepf-Haus statt. Frau Richter von der Diakonischen Bezirksstelle Weinsberg ging zunächst auf die Bedeutung des Fastens ein: sich in besonderer Weise auf Gott besinnen. Zu dieser Besinnung gehört auch die Achtsamkeit sich selbst und seinem Nächsten gegenüber.

Die Diakonische Bezirksstelle möchte deshalb Informationen zur Lebenssituation von Menschen geben, die im Hartz IV-Bezug leben müssen. Viele dieser  Menschengehen einer Arbeit nach: Entweder einer Erwerbsarbeit, für die sie so wenig Lohn erhalten, dass sie weniger als den Hartz IV-Satz verdienen, oder sie haben eine Beschäftigung als 1-€-Jobber, oder sie nehmen an einer Weiterbildungsmaßnahme teil.

Frau Richter berichtete auch, dass im neuen Gesetzesentwurf geplant ist, eine weitere Milliarde Euro bei den Hartz IV-Empfängern zu sparen: Es werden zwar durch die geplante Regelsatzerhöhung und das sogenannte Bildungspaket rund 2,1 Milliarden Euro mehr an Ausgaben entstehen. Gleichzeitig sollen aber Ausgaben an anderer Stelle um 3,3 Milliarden (z. B. bei den Arbeitsgelegenheiten) gekürzt werden. Das Bildungspaket umfasst gerade einmal 10,- € im Monat.

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